Magdalena Weberruß
Grafikdesign, Corporate Design


Magdalena Weberruß studierte ab 2005 Grafik- und Informationsdesign an der SfG Ravensburg und schloss 2009 mit Diplom ab. Seither ist sie in den Bereichen Layout, Print­design, Corporate Design und Webdesign tätig.

Geschmack ist Geschmacksache.

Gestaltung ist so unterschiedlich wie das jeweilige Thema, Projekt oder der jeweilige Kunde selbst. Geschmack ist Geschmacksache. Nur so kann eine Vielfalt entstehen, eine Persönlichkeit ausgedrückt werden, die authentisch ist. Design muss für denjenigen gemacht werden, der das Projekt in Auftrag gibt. Der Gestalter ist hier in erster Linie einer, der versteht und verständlich umsetzt, was den Auftraggeber ausmacht, was er ist und wünscht. Dabei geht es stets um ein Bild, ein Image, das vermittelt wird.

Design ist funktional.

Design muss funktional sein. Aber nicht nur: Meist entsteht erst durch Details, Ornamente oder ähnliches eine unver­wechselbare individuelle Note. Was wären unsere Kunstepochen wie der Jugendstil, das Barock oder die Moderne Kunst ohne ihre charakteristischen Stileigenschaften?

Regeln in der Gestaltung.

Nahezu alle Bereiche unseres Alltags sind „durchdesignt“. Große Konzerne entwerfen Marketingkampagnen, die darauf abzielen, mehr aufzufallen als andere. Doch was fällt noch auf, wenn man beispielsweise durch die Fußgängerzone geht? Gestaltung unterliegt wie nahezu alle Bereiche dem Wandel, der „Reform“ und der Weiterentwicklung. Wer auffallen möchte, sollte bereit sein Regeln zu brechen.

„Ich habe mich gezwungen, mir selbst zu widersprechen, um zu vermeiden, meinen eigenen Geschmack zu bestätigen.“ (Marcel Duchamp). Erst dadurch ist mir bewusst geworden, wie viel Freiheit, Potenzial und Vielfalt in Gestaltung stecken kann.